Urteil des Landgerichts München I zur Kontenkündigung gegenüber Mahnanwältin eines Internetportals rechtskräftig…

Info vom 29.Mrz 2010 in Verbraucherschutz - Abzockdienste

Das Landgericht München I hatte am 12.05.2009 die Klage einer Rechtsanwältin gegen eine Sparkasse auf Feststellung, dass der Girovertrag zwischen den Parteien nicht beendet sei, abgewiesen. Die Klägerin hatte das Konto geführt, um die gegenüber einzelnen Kunden eines Internetportals geltend gemachten Mahngebühren für anwaltliche Tätigkeit entgegennehmen zu können. Die Beklagte hatte die Geschäftsbeziehung im September 2008 gekündigt. Aufgrund von Fernsehberichten seien bei ihr zahlreiche negative Zuschriften eingegangen, sie befürchte daher bei Fortsetzung der Geschäftsbeziehung einen Imageschaden.

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AG Gummersbach: Die für einen Internetdienst zu zahlende Vergütung muss bereits bei Beginn des Registrierungsvorgangs klar und eindeutig erkennbar sein…

Info vom 16.Apr 2009 in Verbraucherschutz - Abzockdienste

Das AG Gummersbach hat die Klage eines Betreibers eines Internetdienstes abgewiesen und somit den Betreibern von Vertragsfallen im Internet eine weitere deutliche Niederlage zugefügt:

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Verbraucherschutz: Zukünftig erweiterte Widerrufsrechte bei Vertragsfallen im Internet und te­le­fo­nisch ab­ge­schlos­se­nen Ver­trä­gen…

Info vom 31.Mrz 2009 in Fernabsatz - Widerrufsrecht, Provider & Telekommunikation, Verbraucherschutz - Abzockdienste, Werbung - E-Mail, Fax, Telefon Marketing

Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher wer­den künf­tig wirk­sa­mer vor einer Stö­rung ihrer Pri­vat­sphä­re durch un­er­laub­te Te­le­fon­wer­bung ge­schützt.

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LG Frankfurt a.M.: Vertragsfallen sind nicht strafbar, solange die Entgeltpflicht problemlos erkennbar ist…

Info vom 24.Mrz 2009 in Verbraucherschutz - Abzockdienste

Das Landgericht Frankfurt am Main hat die Eröffnung des Hauptverfahrens gegen zwei Angeschuldigte abgelehnt, denen im Zusammenhang mit Dienstleistungsangeboten im Internet Betrugstaten zum Nachteil zahlreicher Nutzer zur Last gelegt werden.

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AG München: Abo-Vertragsabschluss durch Minderjährigen im Internet ist ohne eine Genehmigung der Eltern unwirksam…

Info vom 10.Mrz 2009 in Fernabsatz - Allgemeine Geschäftsbedingungen, Verbraucherschutz - Abzockdienste

Eine Mitgliedschaft auf einer Website mit einem Minderjährigen kommt nur dann zustande, wenn diese von seinen Eltern oder nachträglich (nach seinem 18. Geburtstag) von ihm genehmigt wird.

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Verbraucherschutz: EU plant einheitliche Käuferrechte in sämtlichen Mitgliedsländern..

Info vom 09.Mrz 2009 in Fernabsatz - Allgemeine Geschäftsbedingungen, Fernabsatz - Informationspflichten, Fernabsatz - Widerrufsrecht, Fernabsatz - eBay, Verbraucherschutz - Abzockdienste

Die Europäische Kommission hat am 08.10.2008 einen Vorschlag für EU-weit gültige Käuferrechte vorgelegt, die den Verbrauchern den Einkauf im Internet und im Einzelhandel erleichtern soll. Gemäß den vorgeschlagenen Bestimmungen haben die Verbraucher Anspruch auf eindeutige Informationen über Preis, Zusatzkosten und Gebühren, bevor sie einen Vertrag abschließen, und zwar ganz gleich, wo in der EU sie den Einkauf tätigen. Der Schutz der Verbraucher bei Lieferverzug oder Nichtlieferung wird gestärkt. Der Vorschlag verleiht den Verbrauchern EU-weit umfassende Rechte in Bezug auf Widerrufsfristen, Rückgaberecht, Erstattungsansprüche, Nachbesserung, Garantieleistungen sowie missbräuchliche Vertragsklauseln.

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AG Charlottenburg: Recht auf Auszahlung eines versprochenen Gewinns…

Info vom 25.Feb 2009 in Verbraucherschutz - Abzockdienste

Am 27. Januar 2009 verurteilte das Amtsgericht Charlottenburg ein Unternehmen, das ein einen Gewinn versprechendes Schreiben verschickt hatte, zur Zahlung von 1.500 Euro an die Empfängerin.

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BMJ: Zusendung unberechtigter Rechnungen – Was Verbraucher wissen sollten…

Info vom 23.Dez 2008 in Verbraucherschutz - Abzockdienste

Leider kommt es immer häufiger vor, dass Verbraucherinnen und Verbrauchern Rechnungen oder Mahnungen für Waren oder Leistungen bekommen, die sie nie bestellt oder in Anspruch genommen haben. Windige Unternehmen behaupten darin wahrheitswidrig, man habe beispielsweise im Internet ein Buch oder eine CD gekauft, einen Ahnenstammbaum erstellen lassen oder sonstige entgeltliche Leistungen genutzt.

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AG München zur (Un)-Wirksamkeit von Entgeltvereinbarungen in Auftragsformularen von Branchenverzeichnissen für Gewerbetreibende…

Info vom 11.Dez 2008 in Fernabsatz - Allgemeine Geschäftsbedingungen, Verbraucherschutz - Abzockdienste

Wird eine Entgeltvereinbarung im Auftragsformular innerhalb ungegliederter, kleingedruckter allgemeiner Geschäftsbedingungen so versteckt, dass sie leicht überlesen werden kann, ist sie unwirksam…

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Europaweites Verbot von Lockvogelangeboten bei Flugbuchungen…

Info vom 06.Nov 2008 in Verbraucherschutz - Abzockdienste

Am 1. November ist die Verordnung über gemeinsame Vorschriften für die Durchführung von Luftverkehrsdiensten in der Gemeinschaft ((EG) Nr. 1008/2008) in Kraft getreten. Folgende Punkte sind nun von Anbietern aus den Mitgliedsstaaten zu beachten:
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Vertragsfallen: Etappensieg im Gewinnabschöpfungsverfahren für vzbv sowie Urteil gegen web.de…

Info vom 24.Okt 2008 in Verbraucherschutz - Abzockdienste

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat beim juristischen Kampf gegen Kostenfallen im Internet einen Etappensieg errungen. Der Internetanbieter Online Service Ltd. muss die Gewinne offenlegen, die er mit so genannten Kostenfallen erzielt hat. Dies entschied jetzt das Landgericht Hanau. Bestätigt die Berufungsinstanz die Urteile, ließe sich gerichtlich durchsetzen, dass die Gewinne zugunsten der Staatskasse eingezogen werden. “Die Urteile sind ein wichtiges Signal an alle schwarzen Schafe im Internetgeschäft”, erklärt der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Gerd Billen.

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Vertragsfalle: AG Wiesbaden stellt Urteil vom 04.08.2008 klar…

Info vom 23.Sep 2008 in Verbraucherschutz - Abzockdienste

Anwältin Katja Günther aus München verschickt seit geraumer Zeit massenhaft Mahnungen an Verbraucher, die auf eine Vertragsfalle im Internet hereingefallen sind. In den Mahnungen droht die werte Kollegin mit einem Urteil des AG Wiesbaden vom 04.08.2008 (Az.: 93 C 619/08 – 41), wonach das Gericht entschieden habe,

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LG Koblenz: Werden Personendaten auf einer Internetseite mit der Bezeichnung “www.schuldnerverzeichnis.de” ohne Zustimmung des Betroffnen veröffentlicht, stellt dies einen rechtswidrigen Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht dar.

Info vom 07.Jun 2008 in Datenschutz, Presse & Persönlichkeitsrecht, Verbraucherschutz - Abzockdienste
Tatbestand

Die Verfügungsklägerin (im Folgenden: Klägerin) begehrt von der Verfügungsbeklagten (im Folgenden: Beklagte) die Entfernung eines Eintrags über sie auf der Internetseite www.schuldnerverzeichnis.de sowie die Unterlassung künftiger Eintragungen.

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AG Hamm: Keine stillschweigende Vergütungsvereinbarung, wenn durch zahlreiche Verwendung der Begriffe “free”, “gratis” und “umsonst” der Eindruck der Unentgeltlichkeit erweckt wird.

Info vom 04.Jun 2008 in Fernabsatz - Allgemeine Geschäftsbedingungen, Verbraucherschutz - Abzockdienste

Mit Urteil vom 26.03.2008 (Az. 17 C 62/08) hat das AG Hamm entschieden, dass nur bei einem deutlichen Hinweis auf die Entgeltlichkeit der Leistungen auf der Eingangsseite eine entsprechende Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht überraschend ist.

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Bundesgerichtshof zur Strafbarkeit unwahrer und irreführender Werbung mit Gewinnmitteilungen und Geschenkversprechen im Versandhandel

Info vom 02.Jun 2008 in Verbraucherschutz - Abzockdienste, Werbung - Sonstiges

Mit Urteil vom 14. Juni 2006 hat das Landgericht Mannheim drei Angeklagte wegen strafbarer Werbung (§ 16 Abs. 1 UWG) zu Freiheitsstrafen verurteilt und den Verfall von Wertersatz gegen sie und zwei nebenbeteiligte Gesellschaften angeordnet. Bei zwei anderen nebenbeteiligten Gesellschaften hat es von Verfallsanordnungen abgesehen.

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