Mehrere Interessenverbände fordern Sofortmaßnahmen zum Jugendschutz im Internet.

Anlässlich des Safer Internet Day 2008 haben mehrere Verbände den mangelhaften Jugendschutz im Internet angeprangert und die Bekämpfung illegaler Netzinhalte eingefordert.

Obwohl vollkommen frei verfügbare Pornographie, Gewaltfilme, und Raubkopien längst Besorgnis erregende Ausmaße angenommen hätten, würden diese von Providern und Landesmedienanstalten immer noch billigend in Kauf genommen, kritisieren der Bundeselternrat, der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft, der Deutsche Familienverband, der Interessenverband des Video- und Medienfachhandels in Deutschland und der Verband Bildung und Erziehung ihrer gemeinsamen Erklärung.

Angesichts der wachsenden Gefahr für Kinder und Jugendliche fordern die Verbände alle involvierten politischen Institutionen und Unternehmen dazu auf, die Durchleitung illegaler Inhalte notfalls per Sperrungsverfügung zu verhindern sowie die gesetzlichen Grundlagen für verpflichtende Jugendschutzfilter zu schaffen. Untersuchungen hatten jüngst ergeben, dass über 70 Prozent des Internetverkehrs durch illegale Inhalte verursacht werden.

[Quelle: Mitteilung des Interessenverbandes des Video- und Medienfachhandels in Deutschland e.V. vom 11.02.2008]

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